Holz

Begriff: Als Altholz bezeichnet man Holz, das bereits einem Verwendungszweck zugeführt worden war und als Abfall zur Entsorgung oder als Sekundärrohstoff bereitsteht.

Verwertung: Altholz kann stofflich zum Beispiel in der Holzwerkstoffindustrie (Spanplatte) oder thermisch verwertet werden.

Was gehört hinein

Beim Altholz unterscheiden wir vier Qualitätskategorien:

  • Holz unbehandelt – Altholzkategorie A I
    Naturbelassenes Holz, Einweg- u. Europaletten, Obst und Gemüsekisten aus Vollholz, Kanthölzer usw.
  • Holz behandelt – Altholzkategorie A II
    Holzwerkstoffe und sonst. behandeltes Holz ohne schädliche Verunreinigungen – Bauspanplatten, Bretterschalungen, Türblätter und Zargen von Innentüren, usw.
  • Holz behandelt – Altholzkategorie A III
    Holzwerkstoffmöbel verleimt, beschichtet gestrichen, lackiert, Altholz aus Spermüll, usw.
  • Holz stark behandelt – Altholzkategorie A IV
    Palisaden, Spielgeräte, Fenster und Außentüren, Stabparkett, Brandholz, Bahnschwellen, Jägerzäune, Konstruktionshölzer für tragende Teile, usw.
  • Holz stark behandelt – Altholzkategorie PCB Altholz
    Dämm- und Schallschutzplatten, die polychlorierte Biphenyle enthalten

Störstoffe

  • Kunststoffe
  • Heraklith
  • Mineralwolle
  • Schutt
  • Dachpappe
  • Müll

Kontaktpersonen

Reinhard Pierer

Reinhard Pierer

Stoffstrommanager Wertstoffe und Aktenvernichtung, Vertriebsleiter Vlbg.
Robin Brugger

Robin Brugger

Handel Wertstoffe
Kai Pommerenke

Kai Pommerenke

Handel Wertstoffe