Loacker Recycling übernimmt Eggenberger Recycling

Loacker Recycling übernimmt Eggenberger Recycling

Der internationale Entsorgungsspezialist Loacker Recycling aus dem österreichischen Götzis ist weiter erfolgreich auf Expansionskurs und stockt seine Anteile an der Liechtensteiner Eggenberger Recycling AG auf 100 Prozent auf. Vorbehaltlich der positiven Prüfung durch die österreichische Kartellrechtsbehörde wird Eggenberger damit zur Gänze Teil des Familienunternehmens Loacker Recycling. Für die Mitarbeiter wie für die Kunden und Lieferanten ändert sich durch die Anteilserhöhung nichts. Über den Kaufpreis der Übernahme wurde beiderseitiges Stillschweigen vereinbart.

Die Eggenberger Recycling AG besitzt einen Standort in Schaan im Fürstentum Liechtenstein und eine Zweigniederlassung im benachbarten Buchs in der Schweiz. Insgesamt beschäftigt das Unternehmen rund 16 Mitarbeiter und erwirtschaftete 2018 einen Umsatz von 14.6 Mio. Schweizer Franken (rund 13 Mio. Euro). Gegründet im Jahre 1915 blickt Eggenberger auf eine bereits über 100-jährige Geschichte zurück und gilt damit im benachbarten Rheintal als Traditionsbetrieb und Spezialist für sämtliche Fragen der Entsorgung und Wiederverwertung von Eisen- und Nichteisen-Metallen sowie Papier, Holz, Elektronikschrott und anderen Wertstoffen. Bereits vor der nun bevorstehenden Vollübernahme verband die beiden Recycling-Spezialisten eine mehrjährige, erfolgreiche Zusammenarbeit. Seit 2007 hält Loacker Recycling bereits 50 Prozent der Anteile an Eggenberger. Nun hat Sascha Quaderer, Eigentümer und Geschäftsführer der Eggenberger Recycling AG, seinen Hälfte-Anteil an die Loacker Recycling GmbH verkauft. „Wir sind sehr froh, dass wir unser Engagement bei Eggenberger in Liechtenstein ausbauen und mit der Anteilsübernahme das Unternehmen nun vollständig unter das Dach von Loacker bringen können. Dabei möchten wir betonen, dass sich weder für die Mitarbeiter noch für unsere Kunden und Lieferanten im Wesentlichen etwas ändert. Sascha Quaderer, der Eggenberger hervorragend geführt und den Betrieb bestens aufgestellt hat, wird das Unternehmen auf eigenen Wunsch Ende Jahr verlassen“, bedankt sich Karl Loacker, Geschäftsführer von Loacker Recycling, bei seinem Geschäftspartner. Die rechtliche Gültigkeit der Übernahme muss noch durch die österreichische Kartellrechtsbehörde bestätigt werden. Ein positiver Bescheid wird aber erwartet. Zu weiteren Vertragsdetails vereinbarten die beiden Vertragspartner Stillschweigen.

2019-05-27T13:21:21+01:00 27. Mai 2019|