Recyclingunternehmen unterstützt Forschungs- und Roboter-Wettbewerb 2015 sowie Schulteam aus Altach.

Nachdem der Hauptsitz von Loacker Recycling im vorarlbergischen Götzis im Juni die Zertifizierung abgeschlossen hatte, ist der Standort in Wonfurt nun das zweite Unternehmen in der Gruppe, welches dies erreicht hat. Denn die Themen Energie, Energieeffizienz und Energiemanagement spielen beim Produktionsstandort Wonfurt mit seiner energieintensiven und trockenmechanischen Kabelverarbeitungsanlage eine wesentliche Rolle. „Durch den Betrieb eines Energiemanagementsystems wollen wir nicht nur eine Optimierung unseres Energieeinsatzes bewirken, sondern auch durch die Sensibilisierung unserer Mitarbeiter einen aktiven Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz leisten“, erläutert Geschäftsführer Matthias Köhler. Damit die entsprechenden Maßnahmen laufend umgesetzt werden, führt zudem DI Marco Ortner, Leiter Qualität, Sicherheit und Umwelt für den Konzern, mit seinem Team regelmäßig interne Energieaudits durch.

Götzis/Bregenz. Loacker Recycling unterstützte als Forschungssponsor den internationalen Roboter-Wettbewerb FIRST LEGO League am 28. November 2015 an der HTL Bregenz. Zudem förderte das Recyclingunternehmen ein Team der Mittelschule Altach. Das diesjährige Wettbewerbsthema lautete „Trash Trek – Wege zur Bewältigung unseres Abfalls“.

Am 28. November 2015 fand in der HTL Bregenz die bereits dritte Regionalausscheidung des internationalen Forschungs- und Roboterwettbewerbs FIRST LEGO League (FLL) statt, an dem europaweit jährlich über 800 Teams teilnehmen. Rund 120 Schüler/innen zwischen 10 und 16 Jahren stellten in 14 Teams ihre Forschungsprojekte sowie ihre selbst gebauten und programmierten Roboter vor. In den so genannten „Robot-Games“ traten die Roboter der Teams gegeneinander an und mussten verschiedene Aufgaben erfüllen. Initiatoren und Organisatoren des Vorarlberger Regionalwettbewerbes sind Kurt Albrecht und Klaus Schröcker von der HTL Bregenz. Loacker Recycling unterstützte den gesamten Wettbewerb als Forschungssponsor auch finanziell, gemeinsam mit Sponsoren wie der Wirtschaftskammer Vorarlberg oder Julius Blum. „Der Wettbewerb stand in diesem Jahr unter dem Motto ‚Trash Trek’, damit liegt der Fokus auf der Welt des Abfalls und dessen Verarbeitung“, erklärt DI Marco Ortner, Leiter Qualität, Sicherheit und Umwelt bei Loacker Recycling. Das beste Gesamtergebnis erzielten die „ekmTecRobots“ von der HTL-Bregenz. Das Team stellte im Sinne von „Recycling 4.0“ das Konzept eines Datenspeichers vor: Mit Hilfe eines RFID-Chips führen Roboter die bei der Demontage anfallenden Stoffe sortenrein in den Wertstoffkreislauf zurück. Loacker Recycling unterstützte zudem ein Team der Mittelschule Altach und stand dem Altacher Schüler/innen-Team während der halbjährigen Vorbereitungsphase mit Rat und Tat zur Seite.

Wettbewerb für die Fachkräfte von morgen
Ziel des Forschungs- und Roboterwettbewerbs ist es, Kinder und Jugendliche in Schulen mit spannenden Projekten an Wissenschaft und Technologie heranzuführen. „Während sie an den Robotern und ihren Forschungsprojekten arbeiten, erhalten die Teams Einblicke in die Industrie und die Arbeit im Bereich Wissenschaft und Technik“, erklärt Marco Ortner und fügt hinzu: „Für uns als Sponsoren bietet der Wettbewerb auch die Chance, mit den Fachkräften von morgen in Kontakt zu treten und Schülerinnen und Schüler für die Recyclingindustrie zu begeistern.“ Während der Veranstaltung informierten die Loacker-Vertreter Interessierte an einem Stand über Forschung und Karriere im Bereich Recycling beim Vorarlberger Familienunternehmen.

Die First Lego League

Der Wettbewerb hat jedes Jahr ein neues Thema, das sich auf die aktuellen Entwicklungen in der Welt bezieht. Die Kinder und Jugendlichen entwickeln eine Forschungsfrage, ziehen echte Wissenschaftler/innen und Expert/inn/en zu Rate und erarbeiten Lösungsvorschläge. So lernen sie, sich selbstständig zu informieren, zu recherchieren und ihre Ergebnisse später der FLL-Jury zu präsentieren. Am Wettbewerbstag durchlaufen die Teams vier Jurybewertungen – Roboterdesign, Forschungspräsentation, Teamwork und „Robot-Game“.