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Aus den Standorten - System-Alpenluft entsorgt Emissionsfrei und Energieeffizent
Jammern ist kein Zeitgeist - Fortschritt kombiniert mit Nachhaltigkeit schon!
„Varianten zugelassen.“ Zwei Wörter, wie sie in der öffentlichen Ausschreibung für die Abfall- und Wertstoffentsorgung der Gemeinde Zermatt 2010 standen, brachten einen wahrlich großen Stein ins Rollen, oder sachlicher formuliert: die Türen standen offen für ein neues Cleantech-Entsorgungskonzept. Überfüllte Container und rauchende Diesel-Müllwagen strapazieren bis anhin das Erscheinungsbild des autofreien Tourismusortes Zermatt mit 2 Mio. Logiernächten und brachten This Schwendimann, Geschäftsführer der Schwendimann AG in 4. Generation, auf die zündende Idee: die Luft muss raus! Bevor der Abfall mit elektrisch betriebenen Fahrzeugen eingesammelt wird, minimieren stationäre Mini-Pressen das anfallende Volumen und senken zugleich die Entleerungsfrequenz.
Innerhalb von nur drei Wochen erarbeitete Matthias Schwendimann mit zwei Mitdenkern ein wirtschaftliches und äußerst nachhaltiges Konzept und damit die maßgeschneiderte, patentierte Entsorgungslösung für das Matterhorndorf. Werden herkömmliche 800l-Container und Diesellastwagen durch Mini-Pressbehälter und Elektroseitenstapler substituiert, resultiert daraus ein emissionsfreies, äußerst energieeffizientes und nahezu geräuschloses Entsorgungskonzept, dessen Fortschrittlichkeit mit dem Zuschlag der Gemeinde Zermatt belohnt wurde. Obwohl Mitbewerber gegen den Entscheid Einspruch erhoben, startete die neu gegründete System-Alpenluft AG im Februar und März 2011 mit Testfahrten, um die örtlichen Gegebenheiten, aber auch den Einsatz von Elektroseitenstaplern im winterlichen Umfeld praxisgerecht zu testen.
Die durch den Einspruch entstandene „Zwangspause“ und den damit verschobenen Starttermin nutzte die System-Alpenluft AG zur Erweiterung des Systems und bietet nun Module zur Entsorgung verschiedenster Abfallfraktionen wie Bauschutt, Sperrgut, Speiseöl, aber auch mobile Sammelstellen und Einrichtungen zum Entleeren von Halbunterflurcontainern an. Weiters bestehen schon heute „Überland“-Lösungen.
Damit aber nicht genug. Dem modularen Entsorgungskonzept ist keine Luft zu dünn und kein Berg zu hoch. Bereits im Oktober 2011 durften Tests zur Verwendung von Mini-Presscontainern auf den Schienen der Jungfraubahn durchgeführt werden und führten das System-Alpenluft bis aufs „Top of Europe“ – mit 3454 m.ü.M. Europas höchstgelegener Bahnhof.
"... mach's bewusst mit Kopf und glaube immer, dass es gut kommt, dann findest auch du die Bedürfnisse der Zukunft!"
This Schwendimann, Erdenker System-Alenpluft
CH-3920 Zermatt, Email: luft@system-alpenluft.ch, URL: www.system-alpenluft.ch
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